Nr. 30 vom 26.07.2021

Rundgang durch Zuoz

Begleitveranstaltungen zur Ausstellung Art Ubain Misteraunza? / Handwerk Glasmalerei

Dienstag 3. August 2021 um 17.30 Uhr
Rundgang durch Zuoz
Auf den Spuren der Glasmaler mit Ulrich Wismer, dem Herausgeber der Gian Casty Monografie
Treffpunkt: 17.30 Uhr, Via Maistra 3, 7524 Zuoz, vor der Kapelle San Bastiaun
Eintritt: frei

Nr. 29 vom 14.07.2021

Glückwunschkarte

Kurzzeitig vergriffen – nun wieder erhältlich

Mit dem Versand einer Gian Casty-Glückwunschkarte

  • bereiten Sie Jemandem eine Freude
  • machen Sie auf die Kunst von Gian Casty aufmerksam
  • helfen Sie mit, die website giancasty.ch zu unterhalten

Hier geht’s zum Bestellformular.

Nr. 28 vom 21.05.2021

Eine weitere Neuentdeckung

Kürzlich wurden wir freundlicherweise über die Handänderung dieser interessanten Scheibe informiert. Das 27 x 30 cm messende Glasbild zeigt ein von Gian Casty bisher nicht bekanntes Motiv: Einen Rehbock.

Auf dem Stirnorgan zieren grüne Blätter und rote Früchte das als Bruststück dargestellte Wild. Das Gehörn ist vollständig in Blei gearbeitet.

Mit dem Setzen von grünen und roten Farbakzenten „veredelt“ Casty sein Motiv mit einem für ihn typischen Kunstgriff.

Werkverzeichnis Nr. M-367 Rehbock

Nr. 27 vom 29.04.2021

„von innen nach aussen“ – Augusto Giacometti über die Glasmalerei

„Es ist eine ganz andere Sache als ein Bild. Und dieses Andere ist so erfrischend und prachtvoll. Eine Komposition machen können. Komponieren können. Disponieren, ordnen, verteilen, betonen. Es ist wie die Erschaffung der Welt. Man ist der Herrgott im Kleinen. Man ist der Herr der Sache, hat alle Mittel und alle Möglichkeiten und ist für eine Sache verantwortlich. Man drückt ihr den eigenen Stempel auf. Es ist etwas ganz anderes als das Malen nach der Natur, z.B. als die Pastelle, die ich in Afrika gemalt habe. Dort kam der Eindruck von aussen her, von der Natur. Und es handelte sich darum, diesen Eindruck zu haben und ihn so rein und unbeschwert als möglich zu bringen. Der Natur gewissermassen entgegenzukommen. – Bei einer Komposition (Glasfenster) kommt das, was man bringen will, von innen nach aussen. Es ist also ein entgegengesetzter Vorgang. Indem es zuerst innen ist, ist es für andere Menschen zuerst unsichtbar. Es wird erst sichtbar, wenn es ausgedrückt ist. Bei der Komposition ist es also Ausdruck. Beim Malen nach der Natur ist es Eindruck.“

Augusto Giacometti, Tagebucheintrag vom Donnerstag, 24. November, 1932; in: Caroline Kesser, „Immer nur das Paradies“, Scheidegger & Spiess, 2020, S. 72-73

Bild: Gian Casty: ,Jerusalem, die neue Stadt‘, Kirche Song Pieder, Domat Ems, 1979/Foto: Hans Fischer

Nr. 26 vom 21.04.2021

Bericht von der Ausstellung „Art ubain misteraunza? – Handwerk Glasmalerei“

Obwohl schon etwas gezeichnet von der langjährigen Lagerung, vermag das Bild im Eingangsbereich der Ausstellung in seiner reduzierten Einfachheit zu gefallen. Gian Casty hat diesen Karton (1:1 Entwurf) vor über 50 Jahren geschaffen. Mit grosser Wahrscheinlichkeit im Jahre 1964 für das 3-teilige Werk ,Robinson’ im Sekundarschulhaus Reutenen II in Frauenfeld.

Die Ausstellung im La Tuor in Samedan macht im Moment Frühlingspause. Im Sommer besteht dann aber wieder Gelegenheit für einen Besuch.

In der ‚Engadiner Post’ sowie in der ‚Südostschweiz’ sind lesenswerte Berichte über diese spannende Ausstellung erschienen. Die Artikel finden Sie hier (bzw. in der Rubrik ‚Zu Gast / Hingeschaut / Lesenswert‘).

Einen herzlichen Dank an die Zeitungen ‚Engadiner Post’ und ‚Südostschweiz’ für die Artikel.

Nr. 25 vom 21.04.2021

Frühling

Frisch und beschwingt feiert Gian Casty die Rückkehr der bunten Vogelschar in der Scheibe „Frühling“ aus der vierteiligen Serie zu den Jahreszeiten.

Glasbild 1977, 72 x 51 cm / Foto: Hans Fischer

Nr. 24 vom 15.04.2021

Frühlingsboten

Noch liegt viel Schnee, aber schon bald blühen auch im Engadin die ersten ,Minchülettas’ auf den ‚Terrenzlas’, den ersten schneefreien Flächen im Frühling.

Foto: Dreikönigsfester Zuoz (Detail) / Hans Fischer

Nr. 23 vom 13.04.2021

Frühlingsskifahrer in Zuoz

Chantal Störmer, Leiterin der Fundaziun Capauliana, lässt in ihrem Artikel vom 12. April 2021 die Ausstellung „Es lebe der Wintersport“ wieder aufleben. Illustriert mit dem Plakat von Gian Casty macht sie dabei beste Werbung für das Frühlingsskifahren in Zuoz. Den ganzen Artikel finden Sie hier (bzw. in der Rubrik ‚Zu Gast / Hingeschaut / Lesenswert‘).

Dieser Artikel wurde freundlicher Weise von der „Südostschweiz“ zur Verfügung gestellt.

Nr. 22 vom 01.04.2021

Drei tanzende Kraniche   –   Eine Wiederentdeckung

„Grosse Kranichscharen finden sich vor dem Abzug in die Brut- bzw. Winterquartiere an traditionellen Sammelplätzen an der Ostseeküste ein. Hier kommt es zu einem begeisternden Naturschauspiel, wenn die Luft von den nasalen Trompetenrufen unzähliger Vögel erfüllt ist. Vor allem im Frühjahr führen ganze Trupps ihre spektakulären Balztänze auf. Weil Kraniche schmalen Zugstrassen folgen und die Schweiz ausserhalb dieser Routen liegt, sind die Vögel bei uns nur in kleiner Zahl zu bewundern.“ Quelle: Vogelwarte Sempach

Das abgebildete Glasbild misst 151 x 89 cm und dürfte um das Jahr 1968 entstanden sein. Bis dato war das in einem Einfamilienhaus im Baselbiet fest montierte Bild noch nicht im Werkverzeichnis aufgeführt.

Herzlichen Dank für die Meldung.

Werkverzeichnis: M-366

Nr. 21 vom 01.03.2021

Ausstellung ‚Handwerk Glasmalerei‘

Im 20. Jahrhundert wurden viele Glasfenster von unterschiedlichen Künstlern gestaltet und im Raum Oberengadin eingebaut. Glasmaler wie Augusto Giacometti, Ernst Rinderspacher, Gian Casty, Constant Könz und Enrico Leone Donati haben das Oberengadin mit ihren Glasfenstern geprägt

Der Fokus dieser Sonderausstellung richtet sich auf das handwerkliche Wissen und inwiefern dieses den Entwurf des Künstlers beeinflusst.

Die Ausstellung im La Tour in Samedan ist ab dem 3. März 2021 offen.

Für Details: http://www.latuor.ch

Nr. 20 vom 09.02.2021

Glückwunschkarte ‚Clown mit Blumenstrauss‘

Woher hat er diese Blumen gezaubert?

Der Clown ist jedenfalls hinter dem riesigen Blumenstrauss kaum zu erkennen. Und wer darf sich wohl über diesen fabelhaften Strauss freuen?

Nun können auch Sie jemandem mit diesem Blumenstrauss eine Freude bereiten.

Ab sofort kann nämlich hier die Gian Casty-Glückwunschkarte bestellt werden (siehe auch oben im Menü unter: Projekte /Glückwunschkarte).

Nr. 19 vom 03.02.2021

„…il non piccolo onore…“

Als eine „nicht kleine Ehre“ vermelden die Quaderni grigonitaliani im Band 34 (1965) die Teilnahme von Gian Casty an der Ausstellung „1000 Jahre Glasmalkunst“ in Strasbourg (Mille ans d’art du vitrail qui a eu lieu A l’Ancienne Douanne à Strasbourg du 5 juin au 31 août 1965).

So wurden an dieser Ausstellung u.a. Werke von Marc Chagall, Georges Rouault, Alfred Menessier oder Eugène Grasset gezeigt. Zusammen mit den renommierten Vertretern der sogenannen „Basler Schule“ wie Charles Hindenlang, Otto Staiger und Hans Stocker, durfte Gian Casty die Schweiz mit zwei Werken repräsentieren. Im Ausstellungskatalog wird speziell auf die spekulativere, asketischere und auch naivere (im Sinne von reduziert/vereinfacht) Note von Castys Bildsprache hingewiesen.

Einen herzlichen Dank geht an die Bibliothèqe Forny in Paris für die Kopie des Originalkataloges von 1965. Damit wird es möglich, auch das Ausstellungsverzeichnis im Lexikon zur Kunst in der Schweiz (SIKART) zu ergänzen.

Nr. 18 vom 16.01.2021

Bündner Jahrbuch 2020

Der Germanist und Kunsthistoriker Gabriel Peterli stellt in der Ausgabe 2020 des Bündner Jahrbuches eine Auswahl an profanen Glasmalereien in Chur vor.

Kriterien für seine Wahl aus Werken aus dem 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart waren „in erster Linie die künstlerische Qualität und die Frage, ob sie für die Epoche, in der sein entstanden sind, repräsentativ sind“.

Bei den präsentierten Werken von „beachtlicher Qualität“ befindet sich auch die mehrteilige Arbeit „Zirkusparade“ von Gian Casty im Otto Barblan Schulhaus.

Den Beitrag finden Sie hier bzw. in der Rubrik ‚Zu Gast / Hingeschaut / Lesenswert‘. Dieser Artikel wurde freundlicher Weise vom Tardis Verlag zur Verfügung gestellt.

Nr. 17 vom 06.01.2021

Zum Dreikönigstag

Das Fenster von Gian Casty in der Zuozer Dorfkirche San Luzi.

Foto: Hans Fischer

Nr. 16 vom 04.01.2021

Aus dem Filmarchiv von RTR

Die Churer Altstadt-Galerie im Maladerser Törli präsentierte im Jahre 1980 Werke von Gian Casty. Im Beitrag  von Radiotelevision Svizra Rumantscha RTR ist eine stattliche Anzahl von Entwürfen und Glasbildern zu sehen, welche in der Zwischenzeit neue öffentliche oder private Besitzer gefunden haben.

Nr. 15 vom 03.01.2021

Königin von Saba

Glasbild, 66 x 48.5 cm

Eine bisher unbekannte Scheibe ist kürzlich an einer Weihnachtsauktion aufgetaucht. Das Glasgemälde wurde unter dem Titel ‚Reiter’ angeboten.

Die Sitzposition der Person mit beiden Beinen auf einer Pferdeseite weist jedoch auf eine Reiterin im Damensitz hin. Die Kopfbedeckung in Form einer Krone deutet zudem auf eine adelige Person.

Ein äthiopisches Fresko, welches die Königin von Saba darstellt, liefert wohl den entscheidenden Hinweis.

Schliesslich ist Gian Casty dafür bekannt auch biblische Szenen aus den Testamenten darzustellen.

Werkverzeichnis: M-364

Mögliches Vorbild für das Glasbild ‚Königin von Saba‘

Nr. 14 vom 01.01.2021

bun di   bun an

guten Tag & gutes Jahr 2021

Mit individuell gestalteten Grusskarten pflegte Gian Casty jeweils seinem Bekannten- & Freundeskreis ein gutes neues Jahr zu wünschen.

Eine schöne Auswahl dieser Karten hat Heinz Weidkuhn in seinem Buch „Der unbekannte Gian Casty“ zusammengestellt.

Nr. 13 vom 24.12.2020

Frohe Weihnachten

Plakat; 127,5 x 90,5 cm

1956 hat Gian Casty dieses Plakat gestaltet.

Das Original befindet sich in der Graphischen Sammlung der Schweizerischen Nationalbibliothek in Bern.

Nr. 12 vom 16.12.2020

Kantonsschule Frauenfeld   –  Wieder im Licht

Foto: R. Elser

Zwischenzeitlich lagerte die Scheibe ‚Turnfest‘ im Elektrokeller. Jetzt präsentiert sich das 217 x 92 cm grosse Glasgemälde wieder im besten Lichte.  Das im Jahre 1968 von der Studentenvereinigung ‚Concordia‘ gestiftete Werk wirkt in der modernen Umgebung der neuen Turnhalle der Kantonsschule Frauenfeld frisch & zeitgemäss.

Nr. 11 vom 10.11.2020

Gian Casty im Bündner Tagblatt

In einem ganzseitigen Bericht zeichnet der Autor und Casty-Kenner Heinz Weidkuhn das Wirken von Gian Casty nach. Bei dieser Aufzeichnung schöpft der Verfasser auch aus den vielen persönlichen Begegnungen & Gesprächen mit dem Künstler.

Den ganzen Artikel finden Sie hier in der Rubrik ‚Zu Gast / Hingeschaut / Lesenswert‘.

Nr. 10 vom 10.11.2020

Herbst

Entwurf für ein Glasbild, 63 x 22.5 cm; 1976

Obwohl ’nur‘ Vorstufe für geplante Glasbilder, faszinieren Casty’s Entwürfe.

Mit wenigen, oft  breit und rasch aufgetragenen Strichen bringt der Künstler die Essenz auf das Papier.

Unverwechselbar – einzigartig:  Gian Casty

Nr. 9 vom 10.10.2020

Christopherus

Entwurf für ein Glasbild, 88 x 55 cm; 1955

Im November 2015 gelangte diese unsignierte ‚Christopherus’-Darstellung im Aktionshaus Zofingen zur Versteigerung.

Es handelt sich dabei zweifelsfrei um den Entwurf zu dem Glasbild von Gian Casty, welches dann von der Schweiz. Eidgenossenschaft aufgekauft und Papst Pius XII anlässlich seines 80. Geburtstages überreicht wurde.

(vgl. dazu ‚Glasmaler Gian Casty, AUS DEM DUNKELN LEUCHTEN‘, 2011, S. 102-103)

Nr. 8 vom 05.10.2020

Reformierte Kapelle Göschenen

Glasbild, 82 x 87 cm; 1961

Am Ausgang des Urner „Eisenbahndorfes“, an der Strasse auf die Göscheneralp, steht die 1961 erbaute Kapelle. Als farbiger Akzent ist im Dreieck der Stirnwand das kleine Glasfenster von Gian Casty eingelassen. Es dürfte sich hier um das einzige dreieckige Glasgmälde von Casty handeln.

Foto: Otto Pfeifer, Luzern, aus HUBACHER UND ISSLER ARCHITEKTEN, Ausgewählte Bauten  1946-1987

Nr. 7 vom 24.07.2020

Reformierte Kirche Schwyz

Glasbild „Auferstehung“, 285 x 66 cm; 1958

Der vom Zürcher Büro Hubacher und Issler Architekten 1955/56 entworfene Kirchenraum besticht durch seine Einfachheit und Klarheit. Das Glasbild „die Auferstehung“ von Gian Casty setzt einen markanten farbigen Akzent im zurückhaltend gestalteten Raum. Dieses visuelle Konzept übernimmt Casty später auch in vielen seiner Glasmalereien, wo er Kontrastfarben sehr zurückhaltend und gezielt verwendet.

Foto: André Melchior, Zollikon

Nr. 6 vom 04.07.2020

Sommer

Glasbild 73 x 53.5 cm; 1977

Aus dem mehrteiligen Werk

‚4 JAHRESZEITEN“.

Ursprünglich für die Läckerlifabrik A. Klein AG in Münchenstein geschaffen, zierte diese Scheibenserie dort jahrelang den Kantinenraum.

Nr. 5 vom 22.06.2020

Ein Zeichen der Hoffnung

Aus dem Dunkeln leuchtet „die Auferstehung“ von Gian Casty.

Kirche San Bastiaun, Zuoz

Nr. 4 vom 27.05.2020

Gian Casty und die Vögel

„Die Vögel sind seine kleinen und grossen Freunde, die ihn durch das ganze Leben begleiten. Auch in schwierigen Situationen soll man nicht die Flügel hängen lassen. Man soll pfeifen, wenn es regnet. Ihr zerbrechliches Sein, die perfekte Form, die es zum Fliegen braucht und die verschiedenen Farben, die sich bei den Bewegungen ändern, faszinieren ihn.

Hier entdeckt er in einem Mikrokosmos die Farben und wenn es Abend wird und die Farben verschwinden, entstehen daraus Töne. Hier findet der Maler die wertvollsten Eingebungen.“

Gian Pedretti, Maler, Schriftsteller, Freund

Dieses Glasbild befindet sich im Institut für Physik, Basel. Interpretation zum Thema „Luft“ aus dem mehrteiligen Werk die ‚4 Elemente‘, 1970

Nr. 3 vom 12.05.2020

Der Matrose – Eine Neuentdeckung

Der Basler Rheinhafen muss Gian Casty inspiriert haben. Jedenfalls hat er eine Reihe von Glasbildern geschaffen, welche die Schifffahrt und damit die Verbindung seiner Wahlheimat Basel zur „weiten Welt“ thematisieren.

„Briefmarken“-Scheibe in Basler Schulhaus

Casty hat das Matrosen-Motiv häufig zitiert und in verschiedenen Varianten dargestellt.
Am bekanntesten ist wohl die grosse Scheibe im Basler Gelert-Schulhaus (140 x 130 cm). Dieses Werk wurde im Zusammenhang mit dem Wettbewerb für das Schifffahrtsamt in den Jahren 1956/57 geschaffen. Nationale Berühmtheit erlangte es dann, als es 1970 als Motiv für die 10er Briefmarke der Pro Patria Serie ausgewählt wurde.

Variante in Zuoz

Ebenfalls eine grosse Scheibe mit einem vergleichbaren Motiv kann heute in Zuoz bewundert werden. Diese wurde Ende der 1950er Jahre für den Bankverein in Basel hergestellt. Die hier abgebildete Scheibe dürfte auch in diesem Zeitraum – also zwischen 1957-1960 – geschaffen worden sein. Oft hat Gian Casty neben diversen Entwürfen auf Papier auch kleinere Scheiben mit den Motiven seiner Hauptwerke erstellt.
Speziell an diesem Werk ist der Hintergrund, welcher offensichtlich einen Frachter symbolisiert. Meist sind stilisierte Segelboote eingearbeitet.

Die Scheibe ist 68 cm hoch und 55.5 cm breit. WVZ: M-357

Nr. 2 vom 12.04.2020

Oster-Schneehase

Die Hasen von Gian Casty tragen in der Regel ein weisses Fell: Schneehasen eben.

Mit der Schneeschmelze nach Ostern tauscht dann der Schneehase in der Natur sein weisses Winterfell gegen ein braunes Sommerfell, welches besser an die sommerliche Umgebung angepasst ist.

Dieses Werk hat Gian Casty um das Jahr 1965 für ein Einfamilienhaus in Zuoz hergestellt, wo es sich noch heute befindet. Die Scheibe ist 101 cm hoch und 31 cm breit.

Nr. 1 vom 06.04.2020

Neuentdeckung – Fisch, ca. 1958

Fisch

Im August 2019 wurde in St. Moritz  dieses Glasbild mit den Massen 25 x 36 cm versteigert. Obwohl im Werkverzeichnis eine fast identische Scheibe aufgeführt ist (M-44), handelt es sich hier um eine bisher nicht registrierte Arbeit.

„Gian Casty hat oft den gleichen Scheibenriss für die Fertigung mehrerer Scheiben genutzt, meist teils mit anderen Farben, und selbst wenn sie ‚gleich‘ waren, waren sie anders, weil kein Stückchen Glas genau gleich war. Er hat oft auch an einer anderen Stelle signiert.“  Dr. K.K.